Ulrika Engler
Sieben Betreuer für sieben Gästeteams – so ist der Stand der Dinge, berichtet der Koordinator Roland Funk. Mit Pakistan hat sich mittlerweile die achte WTF-Nation mit 6 Spielern und 2 Offiziellen für Koblenz angemeldet. Jede eingereiste Delegation bekommt einen festen Betreuer, der sich schon auf sie und ihre kulturellen Eigenarten vorbereiten kann, zugewiesen. Als erster Ansprechpartner hilft er ihnen, sich bei uns zurecht zu finden und gut durch die WM-Woche zu kommen.
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Ausnahmetalent Pieter de Bruin
Im neunten Vergleich der beiden Topnationen im Ringtennis gab es am 30. Mai 2002 in Neuwied das erste Unentschieden. Durch die allmähliche Angleichung der Spielregeln verschwand der bis dahin gewohnte große Heimvorteil. Deutschland hatte das ausgeglichener besetzte Team, Südafrika aber die erfolgreicheren Dreifachspieler. Ausnahmeathlet Pieter de Bruin war wieder eine Bank und zusammen mit Wilna van der Merwe holten sie 5 Siege aus 6 Spielen für die ‘Proteas’. Trotzdem bestand beim 14:10-Zwischenstand eine realistische Siegeschance für das deutsche Team, doch die beiden abschließenden Doppel gingen sicher an das Team vom Kap.
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Karlsruhe 1977
Am 28. Mai 1977 siegte die deutsche Nationalmannschaft auch im zweiten Match im Rahmen des Deutschlandbesuchs der südafrikanischen “Springboks”. Mit 17:7 fiel das Endergebnis in Karlsruhe noch höher als eine Woche zuvor in Siegen aus. Gespielt wurde auf den Grandplätzen des tadellosen Ausrichters ESG Karlsruhe, ein Bodenbelag, den die Spieler vom Kap, die Ringtennis schon immer auf Betonböden spielten, gar nicht kennen.
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Siegen 1977
Am 21. Mai 1977 besiegte die deutsche Nationalmannschaft Südafrika in Siegen-Weidenau klar mit 16:8. Gut einem Jahr nach zwei desillusionierend klaren Auswärts-Niederlagen gelang damit der erste Sieg gegen die starken Südafrikaner. Die RTG Weidenau mit ihrem damaligen Vorsitzenden Egon E.Jolig bereitete das erste Heim-Länderspiel in der Großturnhalle Haardter Berg mustergültig vor. Dabei trat das deutsche Team nicht mal in Bestbesetzung an.
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Der Ringtennissport entwickelt sich immer weiter: Bei der zweiten WM in Koblenz kommt es sogar zum “Duell” der Physiotherapeutinnen. Südafrika hat Ester Ferreira-Venter in seine Delegation integriert. Ester, die kürzlich heiratete, spielt Ringtennis in der Provinz Gauteng und ist ausgebildete Physiotherapeutin. Auch Team Deutschland wird bei der Heim-WM fachgerecht unterstützt.
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Gruppenfoto 1992
Deutschland - Südafrika
An Christi Himmelfahrt 1992 landete die deutsche Nationalmannschaft ihren höchsten Länderspielsieg gegen Südafrika. Es war der 28. Mai vor 18 Jahren als sich die alten Ringtennisrivalen nach Jahren der sportpolitischen Isolation Südafrikas wieder zu Test Matches treffen konnten. Der TSV Wallenhorst mit Abteilungsleiterin Margot Landwehr sorgte für ideale Rahmenbedingungen in der Turnhalle Alexanderstraße. Bundestrainer Peter Meyer hatte eine Mannschaft zusammengestellt, die aus einem Guss spielte und den Spielern vom Kap von Anfang an keine Chance ließ.
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Südafrika wäre der logische Ausrichter der dritten Welttitelkämpfe in vier Jahren. Als eines der drei Gründungsmitglieder der World Tenniquoits Federation hätte man am Kap sicher das Vorrecht bei der Vergabe der nächsten Verbandsmeisterschaften. Die beiden anderen Nationen der erste Stunde – Indien 2006 und Deutschland 2010 – waren schon dran. Die deutsche Ringtennisszene würde sicher sehr gern wieder in den Süden Afrikas fliegen und auch mehr Supporter als die beiden Edelfans, die mit nach Chennai reisten, mobilisieren.
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