Team Westfalen
Mit 18:6 schlugen die “Proteas” die Westfalen-Auswahl gestern Abend in Recklinghausen recht deutlich. Für die westfälischen Punkte sorgten Andre Katzberg im Einzel, Vera Vollhase/Reinhard Plog im Mixed, sowie Vera Vollhase/Alexandra Boelsen im Frauendoppel. In den Einzeln war bei sehr knappem Spielverlauf mehr möglich, während es im Mixed und Doppel an der notwendigen Leistungsbreite der Landesturnverbandsauswahl gegenüber einer Nationalmannschaft fehlte. Auf Wunsch der Gäste wurden zwei zusätzliche Mixeds eingebaut – 6:14 hieße dann das Endergebnis des Matches nach WTF-Regularien.
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Empfang am Flughafen
Die Zweite Ringtennis WM hat mit dem heutigen Tag de facto schon begonnen. 23 Spieler, Supporter und Offizielle aus Südafrika sind heute 15:00 in München gelandet. Teambetreuer Verantwortlicher Roland Funk war am Flughafen sie in Empfang zu nehmen und begrüßte nicht nur seine alten Bekannten, sondern auch die jungen Spieler und Spielerinnen, die zum ersten Mal auf deutschem Boden stehen. Nur 2 Stunden später waren auch alle startklar am Bahngleis im Hauptbahnhof, um ihre Pre-Tour durch Deutschland zu beginnen.
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Nicole Schellert
Zwei Tage vor WM2010-Beginn trifft die südafrikanische Nationalmannschaft in Rheinland-Pfalz ein. Im Rahmen ihrer sechstägigen PreTour besuchen die “Proteas” aus Recklinghausen kommend Neuwied und messen sich am Donnerstag, den 29. Juli in einem zweiten Testspiel mit einer Mittelrhein-Auswahl. Um 18:00 Uhr beginnt der Wettkampf auf der Freianlage des TV Heddesdorf in der Bürgermeister Bidgenbach-Straße. Nicole Schellert hat eine junge und kampfstarke Mannschaft zusammengestellt, zu der auch die anderen WM-Spieler Sarah Kissinger und Maximilian Speicher gehören.
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Team Südafrika
Bei der Fußball-WM in Südafrika gab es massive Kritik an den Schiedsrichterleistungen. Dahinter steckt das Problem, dass der Sport in den teilnehmenden Ländern auf einem sehr unterschiedlichen Niveau gespielt wird, was zu Überforderung der Spielleiter führt. Auch bei der Ringtennis-WM sind große Leistungsunterschiede zu erwarten. Deshalb stellt Deutschland bei den offiziellen WM-Wettkämpfen im Fraueneinzel, Männereinzel und im Team ein Drittel der Unparteiischen. Den Rest teilen sich die anderen Nationen, wobei nicht alle Gästeteams “Umpires” gemeldet haben, weil man sich offenbar zu unsicher für dieses schwere Amt fühlt.
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1992: Länderspiel in KA
Am Pfingstsamstag, den 5. Juni 1992 kassierte das deutsche Team eine unerwartete Heimniederlage gegen Südafrika. An historischer Stätte im Karlsruher Rheinstrandbad Rappenwört war gut zwei Wochen nach dem 21:7-Triumph von Wallenhorst alles auf ein weiteres Fest ausgerichtet. Doch die beim ersten Test unter Wert geschlagenen „Springboks“ präsentierten sich stärker, während das deutsche Team nach dem 2:6-Rückstand aus den Einzeln, nicht mehr in die Erfolgsspur zurückfand.
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Immer wiederkehrendes Ritual: Der gemeinsame Kreis
Der zweite Test bei der Deutschlandtour der ‘Proteas’ im Jahre 2002 war das spannendste Match der beiden ewigen Ringtennis-Rivalen. Am 8. Juni führte Deutschland erneut 14:10 vor der siebten und letzten Runde. Viele Zuschauer sahen dann auf der Außen-Anlage der PSG Mannheim zwei Abschlussdoppel, in denen lange Zeit die Deutschen vorne lagen. Die Südafrikaner gaben sich nicht geschlagen und sie kippten am Ende noch beide Spiele. Über das Unentschieden freute sich besonders der südafrikanische Team Coach Martin Grieb, der gleich nach der Rückkehr ans Kap eine furchtbare medizinische Diagnose gestellt bekam.
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Abrie Pienaar
Fußball-Fieber in Südafrika und beim ersten Spiel der deutschen Mannschaft in Durban unterstützten die Ringtennisspieler am Kap Deutschland, auch weil es gegen den alten Rugby-Rivalen Australien ging. „
Deutschland was fantastic against our big enemy Australia. Me and Hanno support your team, Regards“, lautete eine SMS, die Abrie Pienaar seinem alten Ringtenniskumpel Mario Müller noch vor dem Schlusspfiff sendete.
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